Fraunhofer Institut diagnostiziert iPhone Sicherheitsmängel
Das renommierte Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnologie hat das iPhone 4 von Apple im Hinblick auf den Faktor Sicherheit auf Herz und Nieren durchgecheckt, und das Urteil der Experten fällt zum Leidwesen des Unternehmens und seiner Kunden erschreckend negativ aus. So entdeckten die Forscher einige Sicherheitslücken.
Etwa bei einem Verlust des kultigen Smartphones aus Cupertino seien die darauf gespeicherten Passwörter nicht sicher genug. Die Gerätesperre sei schlichtweg nicht ausreichend.
Hacker hätten außerdem leichtes Spiel und könnten leicht auf Daten auf dem iPhone zugreifen. Für jemanden, der sich damit auskennt, sei es nicht sonderlich schwierig, an sensible Daten wie Passwörter für E-Mail-Postfächer oder WLAN-Netzwerke zu gelangen. Dies sei nicht nur für Privatkunden mehr als ärgerlich, sondern auch für Firmen geradezu verheerend.
Schließlich seien die gesamten Unternehmenspasswörter in Gefahr, wenn ein Mitarbeiter sein iPhone verliert. Daher empfiehlt das Fraunhofer Institut Firmen, für solche Eventualitäten einen entsprechenden Notfallplan zu entwickeln.